60 Minuten Erstgespräch
Baustein · Demand Forecasting · Absatz, Bestellung oder Distribution

Absatz-, Bestell- & Distributionsprognosen

⚙️ Produktion🌾 Agrifood

Sagt voraus, was Ihre Kunden in welcher Menge abnehmen, wann die Aufträge kommen oder wohin geliefert werden muss. Sie buchen eine dieser Prognosen, die weiteren lassen sich zügig ergänzen. Auf diese Zahlen bauen Einkauf, Lager, Produktionsplanung und Logistik auf.

60 Minuten Erstgespräch sichern Was in der Machbarkeitsprüfung passiert
Das Problem

Alle planen richtig, nur gegen die falsche Zahl

Der Einkauf bestellt nach Konditionen, die Produktion plant nach Auslastung, der Vertrieb sagt Termine zu. Jede Abteilung handelt für sich rational, aber jede rechnet mit ihrer eigenen Vorstellung davon, was der Markt in den nächsten Wochen abnimmt.

Das Ergebnis kennt fast jeder Betrieb: volle Lager vom Falschen, Engpässe beim Richtigen, Ware am falschen Standort, kurzfristige Umplanungen und am Ende eine Vertragsstrafe für Lieferverzug.

Der Grund ist selten mangelnde Kompetenz in der Planung, sondern eine Prognose, die aus dem Vorjahr fortgeschrieben wird und beim Versenden schon veraltet ist.

Woran Sie es im Betrieb merken

  • Hohe Bestände und trotzdem Fehlmengen bei den gefragten Artikeln
  • Ware liegt am falschen Standort, während ein anderer nicht liefern kann
  • Pönalen und Eilfrachten wegen Lieferverzug
  • Kurzfristige Umplanungen, die Rüstzeiten und Nerven kosten
  • Prognosen entstehen in Excel und sind beim Versenden bereits veraltet
So arbeitet der Baustein

Eine Prognose je Baustein, drei zur Auswahl

Der Baustein plant nicht selbst. Er liefert eine Prognose, auf die Einkauf, Lager, Produktion und Logistik ihre eigene Planung stützen. Alle drei Varianten nutzen dieselben Eingangsdaten, etwa Feiertage, Ferien, Wetter und das bisherige Verhalten Ihrer Kunden. Sie unterscheiden sich im Datum, auf das die Prognose zielt.

Variante 1

Absatz prognostizieren

Welche Menge verlässt das Haus? Die Prognose zielt auf das Verladedatum und rechnet die Menge je Artikel und Kunde voraus.

Zieldatum: Verladung
Variante 2

Bestellungen prognostizieren

Wann kommen welche Aufträge in welcher Größe herein? Die Prognose zielt auf das Bestelldatum und rechnet Bestellrhythmen und Abrufmuster Ihrer Kunden voraus.

Zieldatum: Bestellung
Variante 3

Distribution prognostizieren

Welche Menge wird wann in welchem Gebiet gebraucht? Die Prognose zielt auf das Lieferdatum, zum Beispiel je PLZ-Gebiet, Standort oder Lager.

Zieldatum: Lieferung
Und dann

Übergeben

Die Prognose fließt mit Begründung und Spanne in ERP, Einkauf und Produktionsplanung. Entschieden wird dort.

Entscheidung bleibt bei Ihnen
Was im Baustein steckt

Eine Prognose Ihrer Wahl. Brauchen Sie eine zweite oder alle drei, ist das zügig ergänzt, weil Eingangsdaten und Modelle zum großen Teil schon stehen. Machbarkeitsprüfung und Einrichtung fallen dann geringer aus. Im laufenden Betrieb zählt jede weitere Prognose wie ein weiterer Baustein.

Was er bringt

Wo sich eine bessere Prognose auszahlt

In Projekten, in denen unsere Prognosen in Einkauf und Planung eingeflossen sind, zeigte sich der Effekt direkt in den Kosten je Tonne Output.

Die Einsparung entsteht nicht in der Prognose selbst, sondern dort, wo mit ihr geplant wird: weniger gebundenes Kapital im Lager, bessere Einkaufszeitpunkte, entfallende Pönalen und Eilfrachten. Welcher Anteil bei Ihnen dominiert, unterscheidet sich stark.

  • Eine gemeinsame Zahl statt drei Abteilungsschätzungen
  • Termingefahren werden sichtbar, solange Handlungsspielraum besteht
  • Weniger gebundenes Kapital bei gleicher oder besserer Lieferfähigkeit
  • Einkaufszeitpunkte richten sich am erwarteten Bedarf aus
  • Ware liegt dort, wo sie abgerufen wird
Voraussetzungen

Was wir von Ihnen brauchen

Dieser Baustein lebt von Ihrer Auftrags- und Absatzhistorie. Je länger und vollständiger sie ist, desto belastbarer die Prognose. Zwei bis drei Jahre sind ein guter Ausgangspunkt, weil damit Saisonalität erkennbar wird.

Auftrags- & Absatzhistorie Kunden- & Artikelstamm Lieferorte & Standorte Bestände je Standort Aktionen & Preisänderungen

Es müssen nicht alle Punkte erfüllt sein.

Was oft übersehen wird

Eine Prognose ist nur so viel wert wie die Entscheidung, die darauf folgt. Deshalb liefern wir sie nicht als Excel-Datei, sondern dorthin, wo Einkauf, Lager und Produktion planen, und mit einer Spanne statt einer Scheingenauigkeit.

Schnittstellen im Detail

Die Machbarkeitsprüfung

Prognose gegen die Vergangenheit geprüft

Die Machbarkeitsprüfung prognostiziert nicht die Zukunft, die könnte man nicht überprüfen. Sie prognostiziert einen vergangenen Zeitraum, den das Modell nicht gesehen hat, und stellt das Ergebnis Ihrer damaligen Realität gegenüber.

  • Anbindung der Absatz-, Auftrags- und Bestandshistorie (Export genügt)
  • Prognose für einen zurückgehaltenen Vergangenheitszeitraum
  • Vergleich mit Ihrer damaligen Planung und dem tatsächlichen Verlauf
  • Bezifferung der Differenz: Bestandskosten, Fehlmengen, Pönalen
  • Ergebnisbericht mit Einsparung je Tonne Output

Häufige Fragen zu diesem Baustein

Der Maßstab ist nicht die perfekte Vorhersage, sondern Ihre heutige Planung. Auch ein Markt mit erheblichen Schwankungen enthält Struktur: Saisonalität, Kundenmuster, Vorlaufindikatoren. Die Machbarkeitsprüfung vergleicht deshalb nicht gegen die Wahrheit, sondern gegen das, was Sie damals geplant hatten.

Wenn Ihre bisherige Planung besser abschneidet als das Modell, sagen wir Ihnen das und Sie haben immerhin eine belastbare Bestätigung Ihres Vorgehens.

Im Baustein steckt eine Prognose Ihrer Wahl: Absatz, Bestellung oder Distribution. Welche bei Ihnen den größten Hebel hat, klären wir im Erstgespräch.

Alle drei nutzen dieselben Eingangsdaten und unterscheiden sich nur im Zieldatum: Verladedatum je Kunde, Bestelldatum je Kunde oder Lieferdatum je Gebiet. Eine weitere Prognose ist deshalb zügig ergänzt, Machbarkeitsprüfung und Einrichtung fallen geringer aus. Im Betrieb zählt sie als weiterer Baustein.

Nein. Er liefert Prognosen mit Begründung und Spanne. Geplant und entschieden wird in Ihrem Einkauf, Ihrer Disposition und Ihrer Produktionsplanung, und dort kann jederzeit abgewichen werden. Das ist auch fachlich richtig: Ein Kundengespräch von gestern steht in keinem System.

Der Baustein ersetzt Ihr APS-Modul nicht, er versorgt es. Viele solcher Module planen sauber, aber gegen eine Bedarfszahl, die jemand von Hand pflegt oder aus dem Vorjahr fortschreibt. Genau diese Zahl liefern wir, aus Ihren Daten gelernt und laufend nachgeführt. Wenn Ihre Bedarfszahl heute schon belastbar ist, sagen wir Ihnen das.

Kontakt

Eine Stunde, eine ehrliche Einschätzung

Nicht Technik, sondern eine Frage: Wo drückt der Schuh in Ihrer Produktion, und was kostet Sie das ungefähr? Wir kennen die Antworten aus vergleichbaren Betrieben und sagen offen, wenn sich ein Einstieg nicht rechnet.

Kein IT-Aufwand, keine Vorbereitung, keine Unterlagen nötig. Wenn es passt, folgt die Machbarkeitsprüfung an einer Linie oder einem Datensatz, mit vorab festgelegtem Umfang und Preis.

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